Vielleicht kennst du dieses Gefühl.

Du nimmst dir etwas vor. Du bist motiviert. 
Du willst es diesmal richtig machen. 

Und dann kommt der Alltag dazwischen.
Ein voller Tag. 
Zu wenig Energie. 
Etwas Unvorhergesehenes. 

Und plötzlich ist alles weg. Nicht ein bisschen weniger. Sondern ganz.

Viele Frauen erleben genau diesen Moment immer wieder. Und fast automatisch folgt dann der Gedanke: „Ich schaffe es einfach nicht, dranzubleiben.“
Doch genau hier lohnt es sich, kurz innezuhalten. Denn das eigentliche Problem liegt meist nicht dort, wo wir es vermuten.


Das Problem ist nicht fehlende Disziplin

Alles-oder-Nichts klingt auf den ersten Blick logisch. Wenn ich etwas verändern will, dann richtig. Ganz oder gar nicht.
Diese Denkweise wird oft sogar gelobt. Sie klingt nach Stärke, nach Entschlossenheit, nach Klarheit.

Im echten Leben funktioniert sie jedoch selten langfristig.
Nicht, weil Menschen zu wenig wollen. Und auch nicht, weil sie zu bequem wären.
Sondern weil ihr Alltag nicht leer ist.

Dein Leben läuft weiter. Mit Verpflichtungen, Emotionen, Müdigkeit und Verantwortung. Und genau dort kollidiert Alles-oder-Nichts mit der Realität.
Nicht du bist falsch. Das Modell passt einfach nicht zu einem echten Leben.


Warum wir Veränderung oft zu groß ansetzen

Viele Veränderungen starten mit einer inneren Aufholbewegung. Nach dem Motto: „Jetzt aber.“ Jetzt mache ich alles besser. Jetzt ziehe ich es durch.

Dieser Impuls ist verständlich. Er entsteht oft aus Erschöpfung, Frust oder dem Wunsch nach Erleichterung.
Doch je größer der innere Druck, desto größer wird meist auch der Plan.

Mehr Routinen. Mehr Struktur. Mehr Disziplin.
Und genau das macht es im Alltag so schwer, dranzubleiben.


Alltag ist kein Projekt

Viele Veränderungen werden geplant, als wäre der Alltag ein kontrollierbares Projekt.
Als hättest du jeden Tag dieselbe Energie. Als wäre immer Raum für Fokus. Als würde nichts dazwischenkommen.

Aber dein Alltag ist kein Projekt. Er ist beweglich, lebendig und manchmal chaotisch. Veränderung, die dort bestehen soll, muss sich anpassen können.
Nicht an einen idealen Tag. Sondern an ganz normale, echte Tage.


Warum klein fast immer besser funktioniert

Kleine Gewohnheiten wirken oft unspektakulär. Manchmal sogar zu unscheinbar. Sie fühlen sich an, als würden sie kaum zählen. Als wären sie nicht „genug“.
Und genau deshalb funktionieren sie.

Weil sie weniger Energie brauchen. Weil sie sich leichter wiederholen lassen. Und weil sie auch an vollen Tagen Platz haben.

Nicht die Größe eines Schrittes macht den Unterschied. Sondern seine Wiederholbarkeit.
Was sich wiederholt, wird vertraut. Was vertraut ist, fühlt sich sicher an. Und was sich sicher anfühlt, bleibt.


Konsistenz entsteht nicht durch Druck

Viele versuchen, konsequenter zu werden, indem sie sich selbst mehr Druck machen.

Strengere Regeln. 
Höhere Erwartungen. 
Weniger Nachsicht.

Doch Druck sorgt selten für Stabilität. Er sorgt eher dafür, dass man irgendwann ganz aufhört. Konsistenz entsteht dann, wenn etwas klein genug ist, um sich sicher anzufühlen.

Nicht perfekt. 
Nicht ideal. 
Aber machbar.

Und vor allem: wiederholbar.


Ein anderer Blick auf Dranbleiben

Dranbleiben bedeutet nicht, nie zu unterbrechen.
Dranbleiben bedeutet, immer wieder zurückzufinden.

Ohne Selbstvorwürfe. 
Ohne Neustart-Rituale. 
Ohne inneren Druck.

Wenn eine Gewohnheit so groß ist, dass sie beim ersten Stolpern komplett wegfällt, war sie vermutlich zu groß angesetzt.


Ein kleiner Perspektivwechsel

Statt dich zu fragen: „Wie schaffe ich es, das endlich durchzuziehen?“
kannst du dich etwas anderes fragen:

Was wäre klein genug, um heute Platz in meinem Alltag zu haben?

Vielleicht ist es weniger als geplant. Vielleicht einfacher als gedacht. Vielleicht unscheinbarer, als du es dir vorgestellt hast.
Und genau darin liegt seine Stärke.


Veränderung darf leise sein

Du musst dein Leben nicht umkrempeln, um etwas zu verändern.
Oft reicht es, einen kleinen Schritt so zu gestalten, dass er bleiben darf.

Nicht aus Disziplin. Sondern aus Passung.
Nicht Alles-oder-Nichts. Sondern konsistent.


Ein sanfter nächster Schritt

Wenn du merkst, dass dich dieses Thema berührt, dann nimm das nicht als Aufforderung, jetzt sofort etwas ändern zu müssen.
Vielleicht ist der nächste Schritt einfach, diesem Gedanken Raum zu geben.

Zu beobachten, wo du dir selbst zu viel abverlangst. Und wo es auch kleiner gehen dürfte.

Wenn du das Thema lieber hören möchtest: In der aktuellen Podcastfolge spreche ich darüber ganz in Ruhe und mit Beispielen aus dem Alltag.

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Meet Cornelia

 
I used to struggle with hormone imbalances. Regular pain and emotional dark times filled my days with sadness and hopelessness. It felt like I was on a never-ending roller-coaster, and I longed for some peace, release and balance.

Then I discovered what nature has to offer. I learned to implement a holistic approach to wellness. Slowly but surely, I realized that our wellbeing truly lies within our own hands. This discovery changed everything for me. I found a way to feel calmer, more in control, and able to enjoy life again.

Now, I help women who want to live on their own terms. I guide them to enjoy each phase of life with ease, staying healthy and natural.

If that’s you, get in touch—I’d love to help. 


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